Kundenservice DSL
Die Internetzugangsanbieter werben mit schnellem Surfen zu niedrigen Preisen. Verbraucherschützer hingegen kreiden irreführende Werbung und Mängel beim Service an. In Zeitschriften, im Fernsehen und natürlich auch im Internet begegnen wir der aggressiven Werbung. Doch nicht immer halten die Provider, was sie Versprechen. Wo DSL 6.000 draufsteht, ist noch lange kein DSL 6.000 drin. Soll heißen, dass die Verbindung meist langsamer ist, als angegeben.
Versprochene Leistung enspricht nicht der tatsächlichen
Am weitesten klafft die Schere bei versprochener und tatsächlicher Geschwindigkeit beim DSL 16.000 auseinander. Die theoretisch möglichen Geschwindigkeiten sind aus technischen Gründen häufig gar nicht erreichbar. Wenigstens kann man jetzt von "Geschwindigkeiten von bis zu ..." lesen, womit der Kunde weiß, dass damit das Maximum gemeint ist.
Das den Kunden die nicht eingehaltenen, vollmundigen Versprechen nicht passen, kann man in diversen Foren nachlesen. Dabei bleibt kein Anbieter ausgespart. Alle scheinen gleichermaßen betroffen zu sein.
Schlechter Service
Was den Kunden noch mehr auf die Nerven geht, ist der schlechte Service. Teure Rufnummern und lange Warteschleifen bringen die Leute zur Weißglut. Auf Anbieterseite gibt man sich oft ahnungslos, wenn man mit etwas ankommt. Gerne wird die Ursache für ein Problem auf den alten Anbieter abgeschoben.
Keiner scheint zu wissen, was der Kollege macht. Bestellungen gehen verloren, Freischalttermine nicht eingehalten, falsche Geräte geliefert und Leistugen abgebucht, die nie bestellt wurden. Wer wechseln will oder neu einsteigt, darf sich auf wochenlange Wartezeiten gefasst machen.