DSL Verfügbarkeit
Nicht überall in Deutschland ist die DSL Verfügbarkeit gleichermaßen gegeben. Noch immer gibt es weiße Flecken auf der Landkarte der DSL Verbreitung. Dies hat mehrere Gründe. Zum einen spielt der DSL-fähige Ausbau der örtlichen Vermittlungsstelle mit möglichst vielen Ports eine Rolle, zum anderen sollte eine durchgängige Teilnehmeranschlussleitung aus Kupfer zwischen Standort und Vermittlungsstelle vorhanden sein.
Darüber hinaus ist die Länge und der Durchmesser der Leitung von entscheidender Bedeutung. Je länger die Leitung und je kleiner der der Durchmesser der Leitung ist, desto größer ist die Dämpfung. Die DSL-Signale werden schwächer. Ist die Teilnehmeranzahl in einem Anschlussgebiet groß, nehmen die Interferenzen zwischen den einzelnen Anschlüssen zu.
Ausbau wird weiter vorangetrieben
Darum, dass DSL verfügbar wird für mehr Menschen als bisher, wollen sich die Telekom und Vodafone kümmern. Bis Ende 2008 will die Telekom 96% der Menschen mit einem DSL-Anschluss versorgt haben. Davon wiederum werden mehr als 80% mit einer Geschwindigkeit von mehr als 2 Mbit/s ausgestattet sein, so eine Aussage von Vorstandsmitglied Höttges.
Bis Jahresende wären dann 140.000 weitere Haushalte Mitglied in der DSL-Gemeinde. Von der erweiterten Verfügbarkeit von DSL profitieren insbesondere Ländliche Gemeinden. Mit dem Ausbau des DSL-Netzes kommt der Ex-Monopolist Forderungen aus Politik und Wirtschaft nach, welche sich für einer flächendeckenden Versorgung mit Breitband aussprechnen. Baut die Telekom das DSL-Netz aus, hofft sie auf neue Kundschaft. Damit will sie den Rückgang bei Festnetzanschlüssen kompensieren. Seit August 2008 haben 10 Millionen DSL-Kunden einen Anschluss bei der Telekom. VDSL ist mittlerweile in 40 deutschen Städten zu haben. Bald kommen Potsdam, Kiel, Freiburg, Rostock, Bielefeld, Krefeld, Hagen, Lübeck, Solingen und Oberhausen hinzu.
TV-Frequenzen werden frei
Vodafone will freiwerdende Fernsehfrequenzen für die Übertragung von DSL nutzbar machen. Diese werden seit der Einführung des digitalen Fernsehens nicht mehr benötigt. Mit den ersteigerten Frequenzen soll gleichzeitig die Verpflichtung der Mobilkunkanbieter einhergehen, die Bevölkerung mit Breitband zu versorgen.
Die Verfügbarkeit über einen DSL-Anschluss ist in Zukunft mit entscheidend für die wirtschaftliche Entwicklung der Kommunen, so Deutschlands Vodafonechef Fritz Joussen. Die Verfügbarkeit von DSL 16000 ist zwar theoretisch oft gegeben, die tatsächliche Verbindungsgeschwindigkeit ist aber nicht selten langsamer, wie Bezieher von diesem Hochgeschwindigkeitszugang klagen.