Der DSL Markt
Der DSL-Markt ist heftig in Bewegung. Aus dem Jahresbericht der Bundesnetzagentur geht hervor, dass die Telekom 2007 einen Marktanteil von 48,6% bei den eigenen DSL-Anschlüssen hatte. Der Marktanteil der Wiederverkäufer betrug ca. 19 von 100. Zählt man die Telekomanschlüsse und die Anschlüsse von Wiederverkäufern der Telekomanschlüsse zusammen, kommt man auf 68% Marktanteil.
Telekom führend bei eigenen Anschlüssen
Der Anteil der Konkurrenten mit eigenem Netz betrug entsprechend 32 von 100. Die letzte Meile müssen sie jedoch nach wie vor von der Telekom mieten. Letztes Jahr konnten bundesweit 18,5 Millionen DSL-Anschlüsse verzeichnet werden. DSL ist ganz klar vorne was die Breitbandtechnik angeht.
Alternative Breitbandanschlüsse wie z.B. über Kabel sind im Kommen. 2007 betrugen sie 1,1 Millionen. Europaweit ist Deutschland Spitzenreiter beim Zuwachs von DSL. Man schätzt, dass 46 von 100 Hausalten inzwischen über Breitband verfügen. Das Telefonieren über Festnetzanschlüsse geht zurück. Die Gespräche haben sich auf das Handy und ins Internet verlagert.
Telefonieren verlagert sich vom Festnetz hin zum Mobilfunk und Internet
Der Marktanteil der Telekom im Festnetz ist rückgängig. Weil in Deutschland vergangenes Jahr 97,2 Millionen Handyverträge gezählt wurden, entfallen damit mehr als ein Vertrag auf jeden Bundesbürger. Die günstigen Tarifmodelle haben dies bewirkt. Um den Umsatz zu steigern, müssen sich die Mobilfunkanbieter ständig etwas neues ausdenken.
Auf die Dauer lässt sich mit Minutenpreisen für das Telefonieren und dem Verschicken von Kurznachrichten kein Umsatz steigern. Daher wird beispielsweise das Surfen im Internet über das Mobiltelefon beworben. Die Zahl der mobilen Surfer konnte von 2005 bis 2007 auf 8,7 Million gesteitert werden. Somit hat sich die Zahl verdreifacht. Grund für den rasanten Anstieg sind gesunkene Gebühren und transparante Tarifmodelle.